Abschlussbericht zu „Schwerer Unfall mit Gefahrguttransporter auf der A2“

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Im Rahmen von Unfällen wird häufig von negativen Begleiterscheinungen wie Gaffern und fehlenden Rettungsgassen gesprochen. Heute möchten sich die Polizei bei den Autofahrern für das vorbildliche Bilden einer Rettungsgasse bedanken! (Foto: POL DO)

Ein polnischer Lkw-Fahrer (31 Jahre) übersah aus bislang ungeklärten Gründen um 6.38 Uhr ein Stauende auf der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen. Circa 500 m vor der Anschlussstelle Bergkamen fuhr er auf den Lkw eines 61-jährigen Litauers auf.

Das Führerhaus des polnischen Lkw-Fahrers riss bei dem Aufprall vom Anhänger ab und kippte auf die Fahrbahn. Der Fahrer wurde von Rettern der Feuerwehr schwerverletzt befreit. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht aktuell nicht. Der 61-Jährige blieb unverletzt.

Der polnische Lkw hatte Gefahrgut in Form von Phosphorsäure geladen. Durch die Feuerwehr wurde zunächst der sogenannte ABC-Alarm ausgelöst. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass der Tank bei dem Aufprall unbeschädigt blieb und kein Gefahrgut ausgetreten ist.

In Höhe der Unfallörtlichkeit sperrten die Polizisten beide Fahrtrichtungen. Gegen 9 Uhr wurde die Fahrbahn in Richtung Hannover wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Oberhausen blieb danach bis in den frühen Nachmittag nur einer von drei Fahrstreifen befahrbar.

Es entstand ein Sachschaden von circa 65.0000 Euro.

PM:POL DO

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