RTG freut sich über den großen Erfolg seiner beiden Teams beim Regionaltag von Jugend Forscht

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Samuel Khadra, Timo Kompernaß, Marvin Kraus und Remon Hippert (Foto: Th. Schmithausen)

Marvin Kraus und Timo Kompernaß traten in der Kategorie Biologie an und konnten mit ihrer Arbeit zur Auswirkung von Bioplastik auf Kleinorganismen den Sonderpreis des Landes NRW in der Kategorie „Umwelt“ entgegennehmen.

Samuel Khadra konnte seinem Sieg vom letzten Jahr einen erneuten hinzufügen und hat sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert. Er entwickelte eine App die Textnachrichten korrekt mehrsprachig übersetzt und damit Kommunikation von Menschen mit unterschiedlichen Sprachen ermöglicht. Betreut wurden die drei von Remon Hippert, dem Leiter der Forscher AG am RTG Schwerte.

Timo Kompernaß und Marvin Kraus (Foto:TS)

Ausgangspunkt für Marvin Kraus und Timo Kompernaß war die Hypothese, „dass Mehlwürmer Bioplastik nicht verkraften und sterben,“ sagt uns Marvin. „So haben wir vor gut einem Jahr mit unserer Forschung begonnen,“ ergänzt Timo.

Eigentlich soll Bioplastik kompostierbar sein, doch die beiden Jungforscher wollten die Auswirkungen auf Kleinorganismen herausfinden. Von Mehlwürmern ist bekannt, dass sie Styropor fressen und vertragen können, doch welche Auswirkungen hat Plastikmüll.

Immer donnerstags in der 7. und 8. Stunde trafen sich die beiden, um der Sache auf den Grund zu gehen. „Dabei war es wichtig, die Probanden unter gleichen Bedingungen zu halten,“ sagt Timo. Es gab eine Gruppe, die nur das Bioplastik zu fressen bekam, eine

Mehlwürmer mit Bioplastik (Foto: TS)

zweite Gruppe bekam Styropor und die dritte bekam gar nichts zu fressen. „Interessant ist, dass selbst die Mehlwürmer ohne Futter länger lebten als jene, die Bioplastik bekamen,“ ergänzt Marvin.

Beiden ist wichtig zu sagen, das ihr Experiment noch wissenschaftlich überprüft werden muss.

 

Samuel Khadra (Foto:TS)

Samuel Khadra, der übrigens 4 Sprachen spricht (Deutsch, Arabisch, Englisch und Spanisch) hatte bei seinen Forschungen einen komplett anderen Ansatz. Wie kann man sich per Messanger mit Menschen unterhalten, die eine ganz andere Sprache sprechen, eine Sprache, die man selbst nicht beherrscht.

Er machte sich ans Werk, eine Anwendung zu programmieren, die diesem Problem Abhilfe schaffen sollte. In jeder freien Minute beschäftigte er sich damit, denn er konnte auch zu Hause arbeiten. Alles was er dazu brauchte, war sein Laptop. Anders als bei z. B. Google Translate oder ähnlichen, soll die Übersetzung eine sehr hohe Qualität haben.

 

Samuel Khadra (Foto:TS)

Inzwischen ist Samuel dabei seine Anwendung zum Patent anzumelden, Apps für Android und iOS sollen folgen. Doch zunächst geht es vom 01.-03. April nach Leverkusen zum Landeswettbewerb von Jugend Forscht.

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