Landrat dankt Feuerwehr und Rettungsdienst für fast 74.000 Einsätze

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Landrat Michael Makiolla und die Feuerwehren im Kreis kennen sich und kommen beim Empfang des Kreisbrandmeisters nicht nur fürs Foto zusammen. (Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna)

Egal ob Tagesschau, Tatort oder Talkshow. Die Feuerwehrleute im Kreis kennen keinen Feierabend. Wenn jemand Hilfe braucht, rücken sie aus und an. Rund 2.000 ehrenamtliche und über 200 hauptamtliche Einsatzkräfte sind im Kreis tätig. Sie hatten auch 2018 wieder gut zu tun. Deshalb galt ihnen das besonders herzliche Dankeschön von Landrat Michael Makiolla.

Der oberste Bevölkerungsschützer im Kreis steht traditionell beim Empfang des Kreisbrandmeisters ganz oben auf der Rednerliste. Makiolla nutzte die Feier am Sonntag erneut, um einmal mehr die großartigen Leistungen der Einsatzkräfte zu würdigen und an „Meilensteine“ des letzten Jahres wie etwa das Sturmtief Friederike zu erinnern.

Unvergessen bleibt der Großbrand Ende Juni 2018 auf dem GWA-Gelände in Bönen. Über 1.000 Einsatzkräfte stellten sich seinerzeit den Flammen entgegen, zeitweise waren 450 Feuerwehrleute gleichzeitig vor Ort. Die Männer und Frauen kamen bei dem mehrtägigen Einsatz oft an ihre Grenzen, zehn von ihnen wurden sogar verletzt. Die Brandbekämpfung zeigte aber auch das überragende Können und die enorme Einsatzbereitschaft der größtenteils freiwilligen Feuerwehrleute.

Bönen war spektakulär, gefordert waren Feuerwehr und Rettungsdienst in hohem Maße übers ganze Jahr: Rund 5.300 Feuerwehreinsätze (2017 = 5.030) und gut 68.850 Rettungsdiensteinsätze (51.520) weist die Bilanz für 2018 aus.

Die Leistungsstärke der Feuerwehren im Kreis zu sichern und weiter zu gewährleisten – das ist auch eine Frage von gutem Gerät, moderner Technik und aktuellen Daten. So ist der neu aufgestellte ABC-Zug NRW seit Ende 2018 einsatzbereit und wurde seitdem bereits zweimal alarmiert. Die technische Erneuerung der Rettungsleitstelle des Kreises ist so gut wie abgeschlossen. Die Notfall-Leitstelle in der Feuerwache Lünen soll im ersten Halbjahr 2019 betriebsbereit sein.

Weiter geht es auch beim Feuer- und Katastrophenschutz. Beauftragt wird in diesem Jahr ein Gutachten zur Risikobemessung für den Katastrophenschutz. Daraus abgeleitet werden sollen Maßnahmen, um den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz im Kreisgebiet „auf noch solidere Füße“ zu stellen.

PM: Kreis Unna

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