DRK in Schwerte ehrt langjährige Blutspender für 625 unentgeltliche Spenden

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Die Schwerter DRK-Vorstandsmitglieder Heinrich Böckelühr (1. v.r.), Martin Kolöchter (2. v.l.) und Ute Narat (2. v.r.) gratulierten in einer Feierstunde im Dr.-Werner-Voll-Haus des DRK-Schwerte den engagierten und fleißigen Blutspendern. Foto: DRK

„Blut verbindet uns“, unter diesem Motto ehren wir die besonders aktiven Blutspenderinnen und Blutspender in regelmäßigen Abständen in einer kleinen Feierstunde in unserem DRK-Vereinsheim an der Lohbachstraße“, betont der Schwerter DRK-Chef und Altbürgermeister Heinrich Böckelühr.

Am vergangenen Mittwoch (10. Juli) war es wieder soweit. Insgesamt 10 Menschen konnten die DRK-Blutspendeehrennadel mit Brillanten und eine Urkunde im Dr.-Werner-Voll-Haus aus den Händen des Schwerter DRK-Vorstandes in Empfang nehmen. Zusammen haben die Jubilare 625 unentgeltliche Spenden geleistet.

Besonders fleißig war Harry Hühn mit bereits 100 Blutspenden. „Wir bedanken uns bei allen, die regelmäßig Blut spenden und so helfen, Leben zu retten“, sagt die Blutspendebeauftragte des Roten Kreuz in Schwerte, Ute Narat, die auch mit statistischen Zahlen aufwarten kann. „Männer spenden öfter Blut als Frauen: 56 Prozent der in einer bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln befragten Männer haben bereits Blut gespendet, 44 Prozent von ihnen mehrfach. Bei den Frauen beträgt der Anteil an Blutspenderinnen 42 Prozent, davon 29 Prozent mehrfach. Die Altersgruppe mit der niedrigsten Spendenbereitschaft liegt mit 35 Prozent bei den 18- bis 25-Jährigen. Zahlen, die ich auch so für die Ruhrstadt bestätigen kann.

Schwerte liegt da voll im Trend“, weiß Ute Narat, die sich mit ihren rund 20 ehrenamtlichen Blutsendehelferinnen um Organisation und Durchführung der rund ein Dutzend Blutspendetermine vor Ort in Schwerte kümmert. Doch das heimische DRK ist auch gerade zu Beginn der Sommerferien in Sorge: „Wenn sich nicht mehr Menschen engagieren, ist langfristig die Versorgungssicherheit mit bundesweit täglich rund 16.000 benötigten Konserven gefährdet.“ Denn der medizinische Bedarf an Spenderblut ist in Deutschland weiterhin hoch. Blutkonserven und Medikamente aus Blutbestandteilen sind nach schweren Unfällen und bei größeren Operationen lebensrettend. Sie werden auch zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie etwa bei bösartigen Tumoren, immer wieder dringend benötigt.

Die Differenz zwischen Spendern und denjenigen, die dies tun könnten, sei aber gewaltig. „Nur rund drei Prozent der Bevölkerung sind Blutspender, doch rund ein Drittel sind spendentauglich“, weiß Ute Narat. Auch Schüler können bereits Blut spenden, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Leben retten durch eine Spende könne jeder gesunde Erwachsene bis zum 76. Lebensjahr, Männer bis zu sechsmal, Frauen bis zu viermal im Jahr. Statistisch ist in Deutschland jeder Dritte mindestens einmal im Leben auf den Lebenssaft seiner Mitmenschen angewiesen. Künstliche Alternativen zu einer Echtblutspende gibt es derzeit noch nicht. „Ein kleiner Piks, kurz abwarten und danach 20 Minuten entspannen. Und schon haben Sie anderen mit Ihrer Blutspende geholfen und vielleicht sogar ein Leben gerettet. Helfen Sie mit!“, appellieren nicht nur die aktuellen Schwerter DRK-Blutspendejubilare an die Bevölkerung, einen der nächsten Blutspendetermine in der Ruhrstadt wahrzunehmen.

Nächste Gelegenheit dazu ist am Freitag, 30. August, von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Westhofen, Labuissièrestraße 32.

Die weiteren Termine bis Ende 2019 sind:

  • Mi., 18. September, Schwerte-Ost, 16.30 Uhr – 19.30 Uhr, Pfarrheim Heilig Geist
  • Do., 26. September, Innenstadt, 16.30 Uhr – 19.30 Uhr, Gemeindezentrum St. Viktor
  • Do., 17. Oktober, Villigst, 17.00 Uhr – 19.30 Uhr, Kath. Gemeindezentrum
  • Fr., 15. November, Westhofen, Ev. Gemeindehaus
  • Mi., 4. Dezember, Schwerte-Ost, 16.30 Uhr – 19.30 Uhr, Pfarrheim Heilig Geist
  • Do., 19. Dezember, Innenstadt, 16.30 Uhr – 19.30 Uhr, Gemeindezentrum St. Viktor

Geehrt wurden: Harry Hühn (100 Blutspenden) Wolfgang Blosen, Raimund Hillebrand, Hannelore Wagner (jeweils 75 Blut-spenden) Hannelore Elias, Andreas Happe, Karla Mattussek, Heike Raabe sowie Eheleute Heinrich und Ingelore-Maria Witt (alle 50 Spenden).

Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im DRK-Schwerte, etwa im Helferteam bei den Blutspendeterminen in der Ruhrstadt, interessiert, kann auch unverbindlich bei den regelmäßigen Dienstabenden, immer dienstags um 19.00 Uhr im Dr.-Werner-Voll-Haus, Lohbachstraße 4, vorbeischauen. Die Kontaktaufnahme kann aber auch problemlos und unkompliziert über die E-Mail: info@drk-schwerte.de oder telefonisch unter der Rufnummer: 02304/42122 beim DRK-Ortsverein Schwerte e.V., im Vereinsheim an der Lohbachstraße 4 erfolgen. Terminhinweise finden sich auch auf der Homepage des DRK-Schwerte unter: www.drk-schwerte.de

PM: DRK Schwerte

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