Seniorenrat, Sprachrohr der älteren Generation

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Symbolfoto Pixabay

Die Kreisseniorenkonferenz fordert Seniorenräte in allen Städten und Gemeinden des Kreises. Er soll eine Einrichtung politisch interessierter älterer Bürgerinnen und Bürger sein, die bereit sind, ihren Beitrag zur Entwicklung einer solidarischen Bürger-gesellschaft zu leisten. Die Kreisseniorenkonferenz ist davon überzeugt, dass die ältere Generation das Recht hat, bei seniorenrelevanten Themen und Problemen mit- zureden, damit der Erfahrungsschatz älterer Menschen zur Gestaltung der Gesellschaft für alle Lebensalter genutzt werden kann.

Durch Diskussionen in diesem Gremium werden politische Entscheidungsträger auf aktuelle seniorenrelevante Themen aufmerksam gemacht. Ein Seniorenrat gibt auch den nicht in Parteien oder Vereinigungen organisierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, auf kommunaler Ebene Seniorenpolitik mitzugestalten.

Der § 27a der Gemeindeordnung bietet die rechtliche Grundlage für das Einrichten eines Seniorenrates. Allerdings muss dies vor Ort, wenn eine politische Vertretung der älteren Generation gewünscht wird, bei den kommunalen Räten eingefordert werden, was in zahlreichen Städten in Nordrhein-Westfalen bereits erfolgreich geschehen ist. 

Die Kommunalwahl 2020 bietet die Gelegenheit, im Wahlkampf und danach auf die Bildung eines Seniorenrates zu drängen. Die Parteien werden sich im Kommunalwahlkampf 2020 kritischen Fragen der älteren Generation stellen müssen, davon ist die Kreisseniorenkonferenz überzeugt. 

PM: Seniorenunion

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