Anfrage der SPD-Fraktion zur Erstellung eines Sozialbedarfsplans 

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(Foto: Th. Schmithausen)

Hier die originel Anfrage:

Sehr geehrter Herr Axourgos, 

wir bitten die Verwaltung um Prüfung der Möglichkeit, für die Stadt Schwerte einen Sozialbedarfsplan aufzustellen, um sich als Stadt besser auf die sich verändernde soziale Situation der Menschen in der Stadt vorzubereiten und einzustellen. 

Nach der bisherigen Prognose für Schwerte werden bis 2021 24,8% der Schwerter/innen über 65 Jahre alt sein. 8,1% werden älter als 80 Jahre alt sein. Um sich auf diese Situation einzustellen, braucht es u. E. nicht nur einen Pflegebedarfsplan, sondern es ist auch nötig zu wissen, wie die soziale Situation dieser Menschen aussieht und wie sie sich für die Jahrgänge ab 1965 entwickelt. 

Wir stellen daher folgende Fragen: 

1. Wie hoch ist der Anteil der Sozialhilfeempfänger/innen und welche Auswirkungen wird das auf die Kommune haben? 

2. Wie viele Bürger werden nach dem ALG II-Bezug prognostisch im Rentenalter Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen? 

3. Wie viele dieser Menschen leben allein und wie hoch ist ihr Bedarf an Wohnraum? 

4. Welche Maßnahmen können kurz- und mittelfristig seitens der Stadt eingeleitet werden, um auf diese Entwicklung gut vorbereitet zu sein? 

5. Gibt es Förderprogramme seitens des Landes, die dabei unterstützend in Anspruch genommen werden können. 

Wir bitten um Beantwortung der Fragen und regen jetzt schon die Erstellung eines Sozialbedarfsplans an. 

Mit freundlichen Grüßen 

Angelika Schröder 

-Fraktionsvorsitzende- 

 

PM: SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte

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