Wundersam wirklich – Kreis präsentiert neue Ausstellung auf Haus Opherdicke

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Dick Ket, Zelfportret met baret (Selbstportät mit Barett), 1933, Öl auf Holz, 38,5 x 26,4 cm, Collection Museum Arnhem Foto: Peter Cox

Der Kreis setzt seine Ausstellungsreihe fort. „Wundersam wirklich – Magischer und Neo-Realismus aus den Niederlanden“ ist die Werkschau überschrieben, die ab heute, 15. September bis zum 16. Februar 2020 im Museum Haus Opherdicke zu sehen ist. Präsentiert werden Werke aus der Sammlung des Museum Arnhem und von Louise te Poele.

Die Ausstellung in dem kreiseigenen Gut thematisiert die aufkommende Strömung der neuen Sachlichkeit in der Kunst der Zwischenkriegsjahre über die nationalen Grenzen hinweg.

In Niederlanden eigene Strömung entfaltet

Die Kunst des Nach-Expressionismus war eine prägende Stilrichtung der Weimarer Republik. Sie beschränkte sich aber nicht auf Deutschland, sondern entfaltete sich in den Niederlanden und anderswo als eigenständige Strömung. Magischer und Neo-Realismus verdeutlichen die Verschmelzung von realer Wirklichkeit und darüber hinausreichender Realität, die in den ausgestellten Stillleben und Porträts durchscheint.

Die Malereien und Grafiken der niederländischen Künstlerinnen und Künstler Ali Goubitz, Nola Hatterman, Raoul Hynckes, Dick Ket, Pyke Koch, Jan Mankes, Johan Mekkink, Wim Schuhmacher, Charley Toorop und Carel Willink sind Leihgaben aus der Sammlung des Museum Arnhem, das sich auf den Neo-Realismus spezialisiert hat.

Die Werke der zeitgenössischen, niederländischen Künstlerin Louise te Poele holen das Thema des Magischen Realismus in die Gegenwart. In ihren Fotografien schafft sie Atmosphären und Situationen, die an malerische Traditionen erinnern, aber durch ihre Mehrdeutigkeit sich der Wirklichkeit entheben.

PM: Kreis Unna

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