Beginnende Demenz-was tun?

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Symbolbild Pixabay

Vergesslich sind wir alle hin und wieder. Der Hausschlüssel ist nicht auffindbar und der Name der Nachbarin will einem einfach nicht einfallen? Man betritt einen Raum und fragt sich: Was wollte ich noch einmal hier? Diese Gedächtnisprobleme kennt wohl jeder. Bei älteren Menschen treten sie, bedingt durch die körperlichen Alterungsprozesse, etwas häufiger auf. Diese leichte „Altersvergesslichkeit“, die kleine Details betrifft, ist jedoch normal und unbedenklich. Doch irgendwann überschreitet das Vergessen die Grenze des „Normalen“. Ein wichtiger Unterschied zwischen Altersvergesslichkeit und Demenz besteht darin, dass bei Demenz nicht nur die Erinnerungen nachlassen, sondern die Betroffenen nach einiger Zeit auch ganz alltägliche Tätigkeiten nicht mehr ausführen können. Von einer Demenz ist die Rede, wenn sich kognitive Störungen wie Vergesslichkeit im Alltag deutlich störend auswirken und zwar über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Die verschiedenen Arten der Demenz verlaufen in unterschiedlichen Phasen. Es kommt zu Beeinträchtigungen beim Erinnern, beim Denken, die Sprache und die Orientierung betreffend. Auch Veränderungen des Sozialverhaltens und der Persönlichkeit können Symptome einer Demenz sein. 

Die ersten Anzeichen einer Demenz beginnen oft so schleichend, dass sie selbst von den engsten Angehörigen über lange Zeit nicht bemerkt werden. Oder sie werden bemerkt, aber nicht als das erkannt, was sie sind. Denn die Krankheit, bei der das Vergessen zum Hauptsymptom gehört, schleicht sich langsam ein. Jahrelang merkt niemand etwas davon. Dann passieren die ersten scheinbar harmlosen Aussetzer: Die betroffene Person wirkt schusselig und irgendwie fahrig. Mal findet sie Schlüssel nicht oder die Brille liegt im Kühlschrank, mal verheddert sie sich mitten im Satz und bringt ihn nicht zu Ende. Mit fortschreitender Erkrankung gehen mehr und mehr alltagsrelevante Fähigkeiten verloren: Körperpflege, Nahrungsaufnahme, Fortbewegung – all das bedarf der Unterstützung. 

Ulrike Schwabe, Mitarbeiterin der Ökumenischen Zentrale, wird am 15.01.2020 um 17:30 Uhr im Grete-Meißner-Zentrum, Schützenstr. 10, zu den genannten Themen referieren. Die Veranstaltung gehört zu einer Veranstaltungsreihe, in der über verschiedene Themen rund um den Bereich Demenz sowie weitere Gesundheitsaspekte informiert wird und die gemeinsam vom Betreuungsverbund der Diakonie e.V., der Ökumenischen Zentrale und dem Grete-Meißner-Zentrum konzipiert wurde. Anmeldungen werden unter 02304 9393-90 entgegen genommen!

Die kostenlose Veranstaltung „Beginnende Demenz – was tun?“
findet am Mittwoch, den 15. Januar 2020,
in der Zeit von 17:30 bis 19:00 Uhr
im Grete-Meißner-Zentrum, Schützenstr. 10, statt. 

Anmeldungen unter: 02304 9393-90

PM: Ökumenische Zentrale gemeinnützige GmbH für Altenhilfe

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