Krisenstab des Kreises tagt – Kommunikationsstrukturen im Test

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Die Mitglieder des Krisenstabs Kreis Unna üben für den Ernstfall. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Nach der Evakuierung des Klinikviertels in Dortmund wird dort die Bombenentschärfung vorbereitet. Der Krisenstab des Nachbarkreises Unna ist ebenfalls zusammengetreten, um im Falle des Falles zu unterstützen. Er nutzt gleichzeitig die Gelegenheit, seine eigenen Strukturen zu überprüfen. Im Einsatz sind im Lagezentrum des Kreises am Sonntag, 12. Januar über alles rund 70 Personen.

Besonders in den Blick genommen wird bei der Übung unter Leitung der Dezernenten Uwe Hasche und Torsten Göpfert die Informationsbeschaffung mit Hilfe modernster Technik. Das Dortmunder Szenario wird beispielsweise mit Hilfe des Geoinformationssystems (GIS) nachgespielt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem so genannten Medienmonitoring. Wie die Resonanz in der Medienlandschaft in Print und Online aussieht, wird kontinuierlich beobachtet und ausgewertet, um – insbesondere im Ernstfall – schnell reagieren und gegensteuern zu können.

Ein dritter Schwerpunkt liegt bei der Überprüfung der internen Kommunikationswege. Denn eines ist bei Übungen – und mehr noch bei echten Krisen – unabdingbar: Alle Akteure müssen sich blind aufeinander verlassen können. Gilt es doch im Ernstfall, die unterschiedlichsten Anforderungen aus und an den Krisenstab schnell abzuarbeiten.

Weitere Informationen gibt es auf www.kreis-unna.de und www.dortmund.de.  

PM: Kreis Unna

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