Projekt verlängert – Zwei weitere Jahre „BiKU“

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Grafik: Max Rolke - Kreis Unna

Aussagen wie: das Praktikum gehört zu den hilfreichsten Berufsorientierungsangeboten oder die wichtigsten Ansprechpartner für Berufsschüler sind private Bezugspersonen, sind dem Projekt Bildung integriert Kreis Unna (BiKU) zu verdanken. Wichtige Erkenntnisse für die Bildungslandschaft des Kreises – auch deshalb ist das Projekt jetzt um zwei Jahre verlängert worden.
Mit dem Projekt Bildung integriert Kreis Unna (BiKU) sollen eine gut vernetzte Bildungslandschaft aufgebaut und aktuelle Daten zur Bildungssituation im Kreis Unna bereitgestellt werden. Das hilft, zielgenaue und wirkungsvolle Entscheidungen zu treffen. Aussagen wie die genannten aus dem Bildungsbericht 2018 liefern wertvolle Erkenntnisse für Schulen, Ausbildungsbetriebe, das Jobcenter, Weiterbildungseinrichtungen und viele mehr.

Momentan arbeitet das Projektteam an der Erstellung eines weiteren Bildungsberichts. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf der frühkindlichen Bildung und somit den Jüngsten im Kreis.

„Die frühkindliche Bildungslandschaft im Kreis Unna hat einen großen Stellenwert für uns, da sie für die Entwicklung der Kinder von besonderer Bedeutung ist und großes Potenzial für eine chancengerechte Gesellschaft birgt“, so Bildungs- und Jugenddezernent Torsten Göpfert. Erscheinen soll der Bericht im Frühsommer 2020.

Doch BiKU ist mehr als der Bildungsbericht. Das Team um Sachgebietsleiter Dirk Mahltig und Projektkoordinatorin Margot Berten arbeitet mit allen kommunalen und regionalen Bildungsakteuren zusammen. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Kreis Unna hat es zum Beispiel eine Unternehmens-Umfrage zur betrieblichen Kinderbetreuung durchgeführt und analysiert.

Auch für die Schulentwicklungsplanung der kreiseigenen Schulen sind die wissenschaftlichen Fachkräfte Karolin Nix und Jan Grau sehr wertvoll. So erstellte das Team Prognosen über die Anzahl an Schülern der Förderschulen im Kreis, um den voraussichtlichen Bedarf an Schulplätzen zu ermitteln.

Viele weitere Ideen, die das Team hat, können dank der Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds jetzt in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden.

PM: Kreis Unna

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