Volksbank Schwerte zieht positives Resümee für 2019 – Rekordergebnis beim Wertpapiergeschäft

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Lars Kessebrock, Leiter der Volksbank Niederlassung Schwerte (Foto: © Th.Schmithausen)

Am gestrigen Mittwoch, 12.02.2020 lud Lars Kessebrock, Leiter der Volksbank Niederlassung Schwerte zur Pressekonferenz und zog für das Geschäftsjahr 2019 ein positives Resümee: „Hinter uns liegen Monate, die uns politisch und wirtschaftlich erneut vor Herausforderungen gestellt haben. Dennoch konnten wir das bislang erfolgreichste Ergebnis im Bereich der Wertpapiere unserer Geschichte verzeichnen. Außerdem hat die Gesamtbank erfolgreich die Weichen für die Verschmelzung mit der Volksbank eG, Waltrop gestellt. Wir begrüßen diesen wegweisenden Schritt sehr, denn dies stärkt nicht nur die Gesamtbank, sondern auch uns als Volksbank Schwerte“, so Lars Kessebrock und ergänzt: „Mit der Volksbank eG, Waltrop und der Dortmunder Volksbank werden zwei kerngesunde und kapitalstarke Häuser zusammengeführt. Allein das lässt uns schon optimistisch in die Zukunft schauen.“

Kritik an EZB und Einlagensicherungssystem

Negativzinsen, Regulatorik, Digitalisierung, der demografische Wandel und das veränderte Kundenverhalten seien die Zwänge, mit dem das Team der Volksbank Schwerte umzugehen hat. Dass die Politik hier keine große Hilfe darstelle, käme verschärfend hinzu. So kritisierte Kessebrock unter anderem Entscheidungen der neuen EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zum europäischen Einlagensicherungssystem sowie die EZB und ihre ultralockere Geldpolitik.

Grafik: Volksbank Schwerte

Viertgrößte Volksbank bundeweit – Kundeneinlagen wachsen

Die Bilanzsumme der Gesamtbank lag zum Jahresschluss 2019 bei rund 7,18 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 170 Millionen Euro. Damit bleibt die Dortmunder Volksbank die Nummer eins der genossenschaftlichen Banken in Nordrhein-Westfalen und rückt nach der Fusion mit der Volksbank eG, Waltrop voraussichtlich wieder auf den vierten Platz bundesweit vor.

Als Teil der Dortmunder Volksbank erreichte die Volksbank Schwerte im vergangenen Jahr einen Geschäftsumfang von 704 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 27 Millionen Euro bzw. vier Prozent.

Aufgrund der niedrigen Zinsen seien vor allem alternative Anlagen wie Wertpapiere gefragt gewesen. „Das Thema Negativzinsen haben wir 2019 von der breiten Masse unserer Privatkunden fernhalten können. Wir werden allerdings das Marktgeschehen weiter beobachten müssen. Konkrete Pläne für flächendeckende Negativzinsen gibt es derzeit nicht“, erklärte Kessebrock.

Spitzenjahr im Wertpapiergeschäft

Ein weiteres Wachstum konnte die Volksbank Schwerte bei den Kundeneinlagen verzeichnen, die aktuell rund 310 Millionen Euro betragen. Sie stiegen um etwa 8,4 Millionen Euro beziehungsweise 2,73 Prozent. Ebenfalls gute Zahlen konnte Kessebrock für das Kreditgeschäft vermelden. Es wuchs um knapp vier Millionen Euro beziehungsweise rund 1,4 Prozent. Dazu mussten rund 40 Millionen Euro an neuen Krediten vergeben werden. Insgesamt verwaltet das Team der Volksbank Schwerte Kredite im Wert von rund 300 Millionen Euro. Ein Rekordergebnis konnte im Bereich der Wertpapiere erzielt werden. „Es ist das erfolgreichste Wertpapierjahr in unserer Geschichte.

Rund 11.240 Mitglieder bestimmen mit – starkes soziales Engagement

Mit der Entwicklung der Mitgliederzahlen zeigte sich der Niederlassungsleiter ebenfalls zufrieden. Von den 17.400 Kunden der Volksbank Schwerte sind rund 65 Prozent Anteilseigner. „Sie bestimmen aktiv mit, wie wir wirtschaften“, so Kessebrock. Zu den Grundprinzipien der genossenschaftlichen Bank zählt zudem soziales Engagement: Mit 11.000 Euro hat die Volksbank Schwerte im Jahr 2019 erneut 20 Einrichtungen, Initiativen und Veranstaltungen in den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport alleine durch die Mitgliederförderaktion unterstützt.

PM: Volksbank Schwerte

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