Coronakrise: Stadtradeln und Drahteselmarkt sind abgesagt

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Der Drahteselmarkt und die mit ihm verbundene Versteigerung von Fundrädern haben sich im vergangenen Jahr einer großen Beliebtheit erfreut, werden aber in diesem Jahr ausfallen. Foto: Stadt Schwerte / Archiv

Die bundesweite Aktion „Stadtradeln“ hat in 2019 in Schwerte wieder Rekorde gebrochen. Das wird in diesem Jahr nicht möglich sein. In Zeiten der Coronakrise ist diese Aktion in der Ruhrstadt abgesagt worden. Auch der beliebte Drahteselmarkt, der auf den 3. Mai terminiert worden war, wird nicht stattfinden.

„Wir bedauern die Absage dieser beiden Veranstaltungen sehr“, sagt der zuständige Dezernent Christian Vöcks. „Aber in Zeiten wie diesen geht es nun einmal darum, Menschen vor Ansteckungen mit Coronaviren zu schützen. Dieser Verantwortung wollen und werden wir gerecht werden“.  Ziel ist es, beide Veranstaltungen vom nächsten Jahr an wieder aufleben zu lassen.

Unabhängig davon gehen die Bestrebungen der Stadt Schwerte weiter, den Anteil von Fahrrädern am Gesamtverkehr zu erhöhen und die Radinfrastruktur zu verbessern. Das dient auch den Klimazielen der Stadt. So haben die 719 Teilnehmer*innen, die im vergangenen Jahr in Schwerte am Stadtradeln teilgenommen haben, in drei Wochen 18 Tonnen CO2 eingespart. Zudem wird derzeit am Ergster Bahnhof eine neue Fahrradabstellanlage gebaut, die zu weiteren Verknüpfungen des Radverkehrs mit dem ÖPNV sorgen soll. Radwege werden sukzessive ausgebaut. Das betrifft beispielsweise den Radweg hinter Theile und dem Reiterhof Schepers, der Villigst und Ergste verbindet. Unlängst wurde ein Teilstück des Ruhrtalradweges in Westhofen asphaltiert.

Übrigens: Mit mehr als 127.000 gefahrenen Kilometern belegte Schwerte beim Stadtradeln in 2019 im Kreis Unna hinter Unna und Selm den dritten Platz. Bundesweit erreichte der Kreis Unna den 13. Platz.

PM: Stadt Schwerte

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